386 Albert-Schweitzer-Schüler stehen Spalier
 
 
 
 
 
 
 




Unsere Schule – Verabschiedung Frau Anders

386 Albert-Schweitzer-Schüler stehen Spalier


Die Albert-Schweitzer-Schule hat ihrer Schulsekretärin Anette Anders einen unvergesslichen Abschied bereitet.

Zur Mittagszeit versammelten sich die Kinder aller vier Jahrgangsstufen fast geräuschlos auf dem Pausenhof und bildeten zur Überraschung der Geehrten paarweise ein Blumenspalier durch die die allseits Beliebte gebückt hindurchschreiten durfte. Am Ende ihres Weges wurde sie von allen Mädchen und Jungen, Eltern und dem pädagogischen Personal umarmt und mit Blumen, Selbstgebasteltem und gemalten Bildern beschenkt.

Tränen flossen und rührende Abschiedsworte wurden ausgetauscht. „Ich verlasse nun nach 19 Jahren mein kleines Dorf. Eigentlich bin ich ja schon viel länger mit der Albert-Schweitzer-Schule verbunden. Denn ich bin hier selbst einmal zur Schule gegangen“, erzählte die angehende Ruheständlerin.

Nachdem die Schulkinder ihr musikalisch und winkend „Tschüs“ gesagt hatten, entführten die Großen ihre Anette in die Aula, wo auf einer kleinen Bühne ein Thron, eine beschriftete Tafel, ein Blumenkranz und einige „Laudatoren“ auf sie warteten. Bürgermeister Niels Schmidt dankte Anette Anders dafür, dass sie maßgeblich daran mitwirkte, dass es in schweren Zeiten in der Schule nicht „drunter und drüber ging“ und sie mit ihrer Ausstrahlung, Besonnenheit und Beharrlichkeit mit dafür sorgte, dass die Albert-Schweitzer-Schule vorangekommen ist.

Burghard Springer, Fachdienstleiter für Bildung, Kultur und Sport im Rathaus, bezeichnete Anette Anders als „die gute Seele der Schule“, die sich strukturiert den Umbrüchen und vielfältigen Aufgaben als Schulsekretärin und auch im Personalrat stellte und immer mit „Herz und Verstand“ agierte.

Voll des Lobes war auch Schulleiterin Silke Binger. Sie beschrieb Anette Anders als eine gute Ansprechpartnerin und Beraterin. „Ich habe mich nie alleine gefühlt. Liebe Anette, du hast wichtige Spuren, Fußabdrücke hinterlassen. Du warst eine große Bereicherung für die kleinen und großen Leute an der Schule. Ich bedauere es, dass unser gemeinsamer Weg erst vor drei Jahren begann. ... Ein indisches Sprichwort heißt, verletzende Worte soll man auf Sand schreiben und lobende Worte auf Stein“, sprach die Rektorin und übergab dann zusammen mit dem Kollegium kleine Steine mit vielen guten Worten beschrieben an die scheidende Schulsekretärin.

Zum Schluss des offiziellen Teils der Feier sangen alle Mitarbeiter der Schule der gerührt Lauschenden eine selbst getextete Hymne mit dem Titel „You are the champion“.

Text und Foto: Wolf-Robert Danehl, kommunikateam / Stadt Wedel www.wedel.de. Wir danken Herrn Danehl für die freundliche Genehmigung.

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