Die Albert-Schweitzer-Schule ist seit 2013 zertifizierte Präventionsschule.
 
 
 
 
 
 
 




Unsere Schule – die Albert-Schweitzer-Schule stellt sich vor

Prävention


Die Albert-Schweitzer-Schule ist seit 2013 zertifizierte Präventionsschule. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass alle Kinder angstfrei und geschützt in der Schule lernen und spielen können. Um dies zu gewährleisten, arbeiten wir mit folgenden Angeboten und Maßnahmen:
  • Schulregeln
    WIR wollen gemeinsam lernen.
    WIR geben Gewalt keine Chance.
    ICH verletze niemanden mit Worten oder mit Taten.
    ICH verhalte mich so, dass alle in Ruhe lernen können.
    ICH achte das Eigentum der Mitschüler und der Schule.
    Wenn jemand „STOPP“ sagt, höre ICH auf.
  • Prima Klima
    Zielsetzung:
    - Erlernen der Schulregeln
    - Entwicklung der Empathiefähigkeit
    - Kennenlernen gewaltfreier Lösungsstrategien in Konflikten
    - Förderung des sozialen Umgangs und Stärkung der Klassengemeinschaft

    Durchführung:
    Im ersten Halbjahr des 1. Schuljahres findet klassenweise das Projekt „Prima Klima“ statt. Dieses wird von den SchulsozialarbeiterInnen durchgeführt und umfasst insgesamt sechs bis acht Unterrichtsstunden. Die Kinder erlernen Regeln zum Verhalten, zur Gesprächsführung sowie zur konstruktiven Konfliktklärung. Die erarbeiteten Regeln werden im Unterricht vertieft. Im zweiten Halbjahr des 2. Schuljahres gibt es durch die SchulsozialarbeiterInnen in einer Doppelstunde erneut eine „Auffrischung“ des Erlernten.

    C.A.T. Modul:
    Im Rahmen von „Prima Klima“ findet im dritten Jahrgang ein besonderes Projekt zur Stärkung der Klassengemeinschaft statt. Das C.A.T. Modul, COMMUNITY AND TEAMWORK, versucht mit der Stärkung der Klassengemeinschaft mobbingähnlichen Tendenzen vorzubeugen. Darüber hinaus sensibilisiert es die Klasse für Gruppensituationen, verstärkt die Kontakte unter Kindern und arbeitet gemeinsame Interessen, Gedanken und Wünsche heraus. Durchgeführt werden die Projekte von der Schulsozialarbeit in Kooperation mit der jeweiligen Klassenlehrerin oder dem Klassenlehrer.
  • „Kampfesspiele“ als Präventionsangebot für Jungen
    Mit Kampfesspielen sollen die Jungen unserer Schule in ihrer persönlichen Entwicklung unterstützt werden. Sie lernen fair miteinander und ohne Verletzungen und Verlierer zu kämpfen. Ziel ist es, das Selbstvertrauen und die Handlungsfähigkeit der Jungen zu stärken und Ängste abzubauen. Die Kampfesspiele werden an unserer Schule nur von ausgebildeten KampfesspieltrainerInnen angeboten.
  • Klassenrat
    Der Klassenrat findet verbindlich und zeitgleich in allen Lerngruppen jeweils einmal pro Woche für eine Stunde statt. Dort werden alle Belange, die die jeweilige Klassengemeinschaft betreffen, besprochen. Bei Problemen und Konflikten suchen die SchülerInnen gemeinsam nach altersangemessenen Lösungsansätzen.
  • Kinderrat
    An unserer Schule gibt es einen Kinderrat. Er setzt sich zusammen aus den KlassensprecherInnen der dritten und vierten Klassen. Dies sind jeweils ein Junge und ein Mädchen. Treffen finden alle zwei Wochen, sowie nach Bedarf unter der Leitung einer dafür geschulten Lehrkraft statt. Ziel ist es, die Kinder am Schulleben partizipieren zu lassen. So soll der Kinderrat beispielsweise in Beratungen über die Sauberkeit der Schultoiletten oder die Handyregelung an der ASS einbezogen werden. Außerdem hält der Kinderrat den Kontakt zu Verantwortlichen in der Schule und im Rathaus.
  • Konfliktlotsen
    Während der Pausenzeiten sind ausgebildete SchülerInnen auf dem Schulgelände unterwegs, um Auseinandersetzungen zu erkennen, zu intervenieren oder den Konflikt an die Aufsicht weiterzuleiten. Sie tragen orangefarbene Westen und sind deshalb von allen Kindern deutlich zu erkennen.
  • Stille Pause „Wolkenreich“
    Das „Wolkenreich“ bietet den Kindern in der ersten und zweiten Pause eine Ruckzugsmöglichkeit und vertraute Ansprechpartner durch die schulischen Assistenzkrafte. In einer kleinen Gruppe von maximal 12 Kindern finden die SchülerInnen dort Materialien zum Bauen, Lesen und Träumen. In dieser vertrauten und sicheren Atmosphäre kommen die Kinder zur Ruhe und konnen so eventuell Aggressionen oder auch Ängste abbauen.
  • Trainingsraum
    Der Trainingsraum ist ein eigens eingerichteter Raum für die SchülerInnen, die sich nicht an die geltenden Regeln halten. Kinder, die den Unterricht wiederholt und massiv stören, müssen den Trainingsraum besuchen. Hier reflektieren sie mit Hilfe von qualifizierten Fachkräften ihr Verhalten. Sie sollen so lernen, sich in Zukunft an die geltenden Regeln der Schule zu halten.

    Unser Vorgehen:
    - Erinnerung an die Schulregeln
    - bei erneutem Regelverstos Besuch des Trainingsraums
    - reflektierendes Gesprach im Trainingsraum
    - verbindliche Absprachen in Form eines schriftlichen Verhaltensplans
    - eventuelle Wiedergutmachung

    Wenn Kinder häufig in den Trainingsraum gehen müssen, werden die Eltern schriftlich darüber informiert. Sollten weitere Besuche folgen, werden Eltern zum Gespräch eingeladen. Ziel hierbei ist es, dem Kind und den Eltern weitergehende Unterstützung anzubieten.
  • Tatausgleich
    Bei Konflikten zwischen Kindern, die einseitig verursacht, sehr schwerwiegend oder mit massiver Gewaltanwendung verbunden sind, wird ein Tatausgleich an unserer Schule durch eine ausgebildete Lehrkraft durchgeführt. Aufgabe des Tatausgleichs ist es, den Kontakt zwischen Täter /Täterin und Opfer wieder herzustellen und eine mögliche Aussprache zu vermitteln.

    Ziele:
    Das Opfer erhält die Chance, gegenüber dem Täter / der Täterin die Folgen der Tat zu verdeutlichen und eine Schadenswiedergutmachung einzufordern. Das Opfer lernt, die Angst vor dem Täter/ der Täterin zu überwinden und über das Erlittene zu sprechen. So hat das Kind eine Chance, aus der Opferrolle herauszukommen und sich konstruktiv und gewaltfrei zur Wehr zu setzen.

    Der Täter / die Täterin erhält die Chance, sein /ihr Handeln mit dem Opfer zu besprechen und Bereitschaft zu zeigen, die Konsequenzen seines / ihres Handelns zu übernehmen. Der Täter/die Täterin lernt die Opferperspektive und die Folgen seines/ihres Handelns kennen und kann so Verantwortung dafür übernehmen.

    Wichtig ist hierbei, dass im Gespräch deutlich wird, dass das regelwidrige Verhalten und nicht die Person abgelehnt wird.
  • Schulhund
    An der Albert-Schweitzer-Schule gibt es einen geprüften Schulhund. Dieser wird von einer ausgebildeten Hundeführerin, die als Erzieherin an der Schule tätig ist, betreut und eingesetzt. Im Freizeitbereich gibt es täglich als offenes Angebot eine Hundestunde. Hier können Kinder Kontakt zum Hund aufnehmen, indem sie ihn streicheln, mit ihm spielen und kleine Kunststücke einüben. Ziel ist es, mit Hilfe des Schulhundes Verantwortungsbewusstsein, Empathie und soziales Verhalten der Kinder zu fördern. Im Rahmen des Heimat-Welt- und Sachunterrichts werden alle 2. Klassen über die Organisation „Helfer auf vier Pfoten“ von Hunden besucht und lernen Wissenswertes über das richtige Verhalten im Umgang mit Hunden. Dadurch sollen Beißunfälle verhindert werden.
  • Schulsozialarbeit
    Die Schulsozialarbeit, angegliedert an die Stadtjugendpflege Wedel, ist Kooperationspartner der Albert-Schweitzer-Schule. Die Einbindung der SchulsozialarbeiterInnen in schulische Prozesse, wie z.B. die Teilnahme an schulischen Konferenzen, inklusive des Stimmrechts, oder an schulischen Veranstaltungen bzw. Arbeitskreisen macht deutlich, dass sie an der Albert-Schweitzer-Schule Teil des schulischen Systems ist. Dabei bringt sich die Schulsozialarbeit mit anderen Arbeitsansätzen, Kompetenzen und Methoden in den Schulalltag ein. Die Stadtjugendpflege Wedel gewährleistet durch kontinuierliche Supervision, kollegiale Beratung, Fortbildung und Vernetzung auf kommunaler Ebene sowie auf Kreisebene die hohe Qualität der Schulsozialarbeit und damit das Hilfesystem an der Albert-Schweitzer-Schule.

    Schulsozialarbeit:
    • verbessert und entlastet problematische schulische Situationen für alle Beteiligten (SchülerInnen, Eltern, LehrerInnen und Pädagogische Fachkräfte)
    • verbessert die Lebens- und Entwicklungsbedingungen für Kinder und Familien
    • trägt dazu bei, dass die pädagogischen Kompetenzen innerhalb der Schule zusammengeführt werden, um Kinder zu unterstützen und zu fördern

    Schulsozialarbeit bietet:
    • Beratung für Kinder und Eltern in und außerhalb der Schule
    • Beratung und Vermittlung in Krisensituationen
    • fachliche Unterstützung bei persönlichen oder familiären Problemen
    • die Vermittlung an weiterführende Hilfen in besonderen Lebenslagen
    • Beratung und Unterstützung für Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte
    • die Durchführung von pädagogischen Projekten
    • Beratung und Unterstützung bei der Finanzierung des Mittagessens
    • die intensive Begleitung von Kindern und Eltern beim Übergang von der Kita in die Grundschule
    • mehrmals in der Woche offene Sprechzeiten für SchülerInnen und Erwachsene

    Mit insgesamt 50 Wochenstunden stehen der Albert-Schweitzer-Schule zwei SchulsozialarbeiterInnen zur Verfügung.
Ansprechpartner:
  • Präventionsgruppe
    Diese trifft sich viermal jährlich und besteht aus MitarbeiterInnen der verschiedenen Professionen wie RegelschullehrInnen, FörderschullehrerInnen, Schulleitung, ErzieherInnen, Schulsozialarbeit.
  • SchulsozialarbeiterInnen
  • Präventionslehrkräfte
  • zuständige Beratungslehrerin Jugendamt/Schule (Tandem)
Ausführliche Informationen dazu finden Sie in unserem Präventionskonzept.

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